Kinderhungerhilfe Migraplan International

Kinderhungerhilfe MIGRAPLAN hilft mit nachhaltiger Entwicklungshilfe zur Fluchtursachenbekämpfung

Kinderhungerhilfe Migraplan International : Migraplan ist eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die sich auf 2 Aufgabenbereiche konzentriert. Ein Bereich widmet sich der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz als Migraplan grüne.zone, der weitere Bereich konzentriert sich auf hungernde Kinder international. Klima und Hunger? Für Millionen von Menschen in den Entwicklungsländern von Afrika, Asien und Lateinamerika bedeutet Klimawandel: häufigere und stärkere Überschwemmungen, Dürren und Stürme. Diese Wetterkatastrophen machen mittlerweile bis zu 90 Prozent aller Naturkatastrophen in einem Jahr aus und können sich schnell zu massiven Ernährungskrisen entwickeln.

Lassen Sie uns an dieser Stelle unsere Kinderhungerhilfe darstellen und zum klaren Verständnis eines vorausschicken: Wir wollen die Arbeit bestehender Hunger-Projekte nur insoweit kritisieren wie wir auch mit anderen Lösungen aufwarten können. Wir wollen jedoch andere Abläufe darstellen. Davon ausgenommen ist immer die Akut- und Ersthilfe in Kriegs- und Katastrophengebieten.

Zum schnelleren Verständnis nehmen wir einmal die Welthungerhilfe in Haiti (nur Fakten). Haiti ist durch Naturkatastrophen gebeutelt. Von den Folgen des schweren Erdbebens in 2010 hat es sich bis heute noch nicht erholt. Hier handelt es sich nicht um Akuthilfe; die Welthungerhilfe ist hier schon seit 40 Jahren vor Ort. Ergebnis 2018: Kindersterblichkeit 6,7%  / Unterernährung Gesamtbevölkerung 45,8%. Wir stellen uns Nachhaltigkeit anders vor.

Es wird uns schon in naher Zukunft einholen, wenn wir heute keinen gerechten globalen Ordnungsrahmen schaffen.

Wir sind der Meinung, dass die Eigenverantwortung betroffenen Staaten gestärkt werden muss. Der Begriff „Entwicklungshilfe“ muss neu definiert und die Zeit von „Geber und Nehmer“ abgelöst werden. Wir müssen Potentiale nutzen und den Hilfsbedürftigen als gleichberechtigte Partner zur Verfügung stehen. Es müssen ganz neue politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation entstehen. Anknüpfungspunkt hierfür ist, als gutes Beispiel, die Agenda 2063 der Afrikanischen Union. Dieses Ziel ist nur zu erreichen wenn die Welt Afrika als Partner auf Augenhöhe akzeptiert. Aber da ist ja noch unsere Politik, die hier heute wie schon wie früher einiges nicht verstanden hat:

GROSSBANKEN UND KONZERNE sind nicht die richtigen Partner, der Entwicklung – und den Schwellenländern auf Augenhöhe begegnen. Es wird sich schon bald zeigen, wie falsch die Wege der EU und Deutschland sind, denn China hat schon verstanden. Sie haben verstanden, dass z.B. ein neues Krankenhaus ziemlich wertlos ohne die passende Infrastruktur ist. China hat rund 36 Milliarden Dollar allein 2016 für Straßen, Häfen und Flughäfen bereitgestellt – damit investiert China mehr auf dem Kontinent als die USA und Europa inkl. Deutschland zusammen.

Wie wir arbeiten

Wir von Migraplan International sehen unsere Aufgabe darin, eine starke Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern aufzubauen, denen wir unter Einbeziehung von vielen Möglichkeiten Potenziale  und Lösungsansätze aufzeigen für mehr fairen Handel, mehr private Investitionen, mehr wirtschaftliche Entwicklung, mehr unternehmerische Entfaltung und vor allem mehr Jobs und Beschäftigung.  Den wichtigsten Ansatz sehen wir darin, in den notleidenden Ländern Produktionsstätten für Kindernahrung zu errichten. Hunger zu bekämpfen ist nur effizient als Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe.

Damit Selbsthilfe funktioniert, müssen jedoch erst Grundlagen geschaffen werden. Was manchmal einfach aussieht, kann in der Umsetzung ganz anders aussehen. Die Versorgung mit Kindernahrung bei Unterernährung bedarf eine abgestimmten Zusammensetzung.

Wir helfen gezielt

In vielen Entwicklungsländern sind einseitige Ernährung und Unterernährung ein großes Problem. Beides führt zu einem Mangel an lebenswichtigen Spurenelementen und Vitaminen und das kann sogar tödlich enden. Besonders Vitamin-A-Mangel ist häufig. Die World Health Organization schätzt, dass momentan rund 250 Millionen Kinder im Vorschulalter daran leiden. Jährlich werden bis zu 500.000 von ihnen blind und die Hälfte der Erblindeten stirbt innerhalb der folgenden zwölf Monaten.

Für unterernährte Kinder bedarf es einer speziell entwickelten Nahrung, die es zwar gibt, die aber für Hilfsorganisationen und Menschen in Entwicklungsländern zu teuer ist. Für einen Preis von 4,32 € und mehr per Kilo (hier Beispiel) können erforderliche Mengen nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Migraplan Kinderhungerhilfe will das ändern. Bezahlbar, nachhaltig und effektiv!

Klimawandel verursacht Hungerkatastrophen

Der Klimawandel verursacht Dürren und eine schnelle Erweiterung der Wüsten.

Dadurch entsteht Hunger und Hunger verursacht Flucht!

Wir arbeiten mit Migraplan grüne.zone gegen den Klimawandel. Wir pflanzen Bäume, schützen Regenwaldregionen und betreiben CO2-Farming. 

Die Migraplan Kinderhungerhilfe und der Klimawandel

Ein Wort an die Klimawandel-Leugner

Es ist schon auffällig, dass die Mehrheit der Klimawandel-Leugner in den Industrienationen beheimatet sind. Wir wollen gar nicht auf die internationale Situation in den USA etc. eingehen, sondern das Wort mehr an die Leugner in Deutschland bzw in der EU richten.

„Es wird wärmer bei uns, doch heiße Sommer und Unwetter mit Stark-regen und Überschwemmungen hat es ja schon immer gegeben.  Das kann doch nicht mit dem CO2 in unserer Atmosphäre zusammenhängen und das ist doch sowieso nicht alles von Menschen gemacht.“ So und ähnlich wird von Klimawandel-Leugnern argumentiert.

Wir von Migraplan meinen dazu, dass es sich auch sehr bequem aus unseren Regionen leugnen läßt. Mit einem Steak aus Argentinien auf dem Tisch, eine Tasse Kaffee aus Guatemala, gekleidet mit Kleidung aus Bangladesch lässt es sich genüsslich bequem leugnen. Daß in Argentinien Wälder gerodet werden, um Rinder zu züchten, in Guatemala arme Bauern ums Überleben kämpfen, in Bangladesch die Umwelt vergiftet wird für die Bekleidung und dann alles einmal um die ganze Welt geschickt wird – was soll das, ist ja nicht unsere Schuld.

Liebe Klimawandel-Leugner, Deutschland und die EU sind nicht der Nabel der Welt. Fangt an, eure Augen zu öffnen! In Regionen, die um ein Vielfaches grösser als Deutschland sind, wächst mittlerweile kein Baum mehr! Und diese Gebiete breiten sich rasant aus. Weltweit kommen jedes Jahr 70.000 Quadratkilometer dazu. Und die Prognosen stimmen nicht optimistisch: Ein Drittel der globalen Landfläche könnte bald verwüstet sein. Betroffen sind vor allem die Sahelzone, Südafrika, Zentral- und Südasien, Australien, Nord-, Südamerika, Südeuropa.

Man nennt dieses Phänomen Desertifikation!

Es geht nicht nur um die 2% des CO2, gemessen and der weltweiten Emission, dass in Deutschland produziert wird. Es geht um unser ganzes Denken und Handeln. Mehr Wüste bedeutet mehr Hungerkatastrophen – mehr Hunger bedeutet mehr Flüchtlinge. Das heist es zu verhindern. Wir arbeiten daran:

Migraplan gegen Unterernährung

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