MIGRAPLAN International hilft mit nachhaltiger Entwicklungshilfe zur Fluchtursachenbekämpfung

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Kinderhungerhilfe Migraplan International

Kinderhungerhilfe Migraplan International : Migraplan ist eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation. Wir sind in 2 große Aufgabenbereiche konzentriert. Ein Bereich unterstützt Notleidende in Deutschland als Migraplan Deutschland, der weitere Bereich konzentriert sich auf hungernde Kinder international. Wir von Migraplan International sehen unsere Aufgabe darin, eine starke Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern aufzubauen, denen wir unter Einbeziehung von vielen Möglichkeiten der Europäische Union Potenziale  und Lösungsansätze aufzeigen für mehr fairen Handel, mehr private Investitionen, mehr wirtschaftliche Entwicklung, mehr unternehmerische Entfaltung und vor allem mehr Jobs und Beschäftigung.  Wir lehnen uns dabei, mit einigen grundlegenden  Abweichung, bewusst an den Marshallplan für Afrika des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Es wird unsere Gesellschaft schon in sehr naher Zukunft einholen, wenn wir heute keinen gerechten globalen Ordnungsrahmen schaffen. 

Wie das BMZ sind wir der Meinung, dass die Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten gestärkt werden muss. Der Begriff „Entwicklungshilfe“ muss neu definiert und die Zeit von „Geber und Nehmer“ abgelöst werden. Wir müssen das Potential der EU und ihre Mitgliedstaaten nutzen und den Hilfsbedürftigen als gleichberechtigte Partner zur Verfügung stehen. Es müssen ganz neue politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation entstehen. Anknüpfungspunkt hierfür ist die Agenda 2063 der Afrikanischen Union. Das ist soweit ein zu erreichendes Ziel. Das BMZ hat hier einiges nur noch nicht verstanden: GROSSBANKEN UND KONZERNE sind nicht die richtigen Partner.

Jeder vierte Mensch in Afrika südlich der Sahara hungert.

 Besonders leiden die Kinder. Chronischer Hunger aufgrund von extremer Armut ist eine Hauptursache für die hohe Kindersterblichkeit in der Subsahara-Region. 2017 bahnen sich zudem in mehreren afrikanischen Ländern Hungerkatastrophen an. Weltweit sind 37 Länder, davon 28 in Afrika, auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen

Konflikte und unvorhersehbare Naturereignisse nehmen als Ursachen für die Versorgungskrisen zu. Dabei stoßen traditionelle Lösungsansätze an ihre Grenzen.

Wir müssen, nach Jahrzehnten der Erfahrung in der Afrikahilfe einsehen, dass wir es nicht geschafft haben, nachhaltige Lösungen zu schaffen. Dabei haben fast ständig sehr viele Menschen daran gearbeitet. Man hat Afrika erforscht, wie z.B. das Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit, hat dann mit dieser Forschung und Wissenschaft die Bundesregierung beraten – geholfen hat es wenig. Das Leben hält sich eben nicht an Wissenschaft und Forschung. Schon gar nicht die immer neuen Konfliktherde. Gleich nach den Konflikten rangieren unvorhergesehene klimatisch bedingte Ereignisse wie schwere Dürren oder Überschwemmungen, aber auch Insektenplagen als Ursache; sie verursachen Versorgungskrisen in zurzeit zwölf Ländern.

Entwicklungspolitik - Immer gleiche Abläufe

Der „neuen“ großen Regierungskoalition hat man ein „weiter so“ prognostiziert, bevor sie überhaupt einen Koalitionsvertrag unterschrieben hat. Darauf wollen wir gar nicht eingehen. Was allerdings immer ein „weiter so“ war, ist die Entwicklungspolitik der wechselnden Bundesregierungen. Nein halt, das ist nur zum Teil richtig:  Mit dem Begriff Entwicklungspolitik sind weitere Begriffe verbunden, die häufig deckungsgleich gebraucht werden – wie Entwicklungshilfe oder Entwicklungszusammenarbeit. Die Begriffe Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit deuten nicht die Praktiken der Entwicklungspolitik, sondern wurden zeitlich in einer Abfolge benutzt. Bis in die 1980er Jahre wurde die entwicklungspolitische Praxis Entwicklungshilfe genannt. Dann fand man, dass das Wort Überlegenheit der „helfenden“ Geberländer und -organisationen zum Ausdruck bringt. Der Begriff Entwicklungszusammenarbeit stellt dagegen „Geber“ und „Nehmer“ zumindest visuell auf eine Stufe.

Wichtiger ist allerdings, dass Deutschland inzwischen seit mehr als 60 Jahren entwicklungspolitisch aktiv ist und das in Afrika auf sozialem und humanem Sektor ohne Nachhaltigkeit.

Es gibt eine Chance, die wir nicht verspielen dürfen:

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