Kinderhungerhilfe Migraplan International

Kinderhungerhilfe MIGRAPLAN hilft mit nachhaltiger Entwicklungshilfe zur Fluchtursachenbekämpfung

Kinderhungerhilfe Migraplan International : Migraplan ist eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die sich auf 2 Aufgabenbereiche konzentriert. Ein Bereich unterstützt Migranten in Deutschland als Migraplan Deutschland, der weitere Bereich konzentriert sich auf hungernde Kinder international. Lassen Sie uns an dieser Stelle unsere Kinderhungerhilfe darstellen und zum klaren Verständnis eines vorausschicken: Wir wollen die Arbeit bestehender Hunger-Projekte nur insoweit kritisieren wie wir auch mit anderen Lösungen aufwarten können. Wir wollen jedoch andere Abläufe darstellen. Davon ausgenommen ist immer die Akut- und Ersthilfe in Kriegs- und Katastrophengebieten.

Zum schnelleren Verständnis nehmen wir einmal die Welthungerhilfe in Haiti (nur Fakten). Haiti ist durch Naturkatastrophen gebeutelt. Von den Folgen des schweren Erdbebens in 2010 hat es sich bis heute noch nicht erholt. Hier handelt es sich nicht um Akuthilfe; die Welthungerhilfe ist hier schon seit 40 Jahren vor Ort. Ergebnis 2018: Kindersterblichkeit 6,7%  / Unterernährung Gesamtbevölkerung 45,8%. Wir stellen uns Nachhaltigkeit anders vor.

Wir von Migraplan International sehen unsere Aufgabe darin, eine starke Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern aufzubauen, denen wir unter Einbeziehung von vielen Möglichkeiten Potenziale  und Lösungsansätze aufzeigen für mehr fairen Handel, mehr private Investitionen, mehr wirtschaftliche Entwicklung, mehr unternehmerische Entfaltung und vor allem mehr Jobs und Beschäftigung.  Den wichtigsten Ansatz sehen wir darin, in den notleidenden Ländern Produktionsstätten für Kindernahrung zu errichten. Hunger zu bekämpfen ist nur effizient als Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe.

Es wird unsere Gesellschaft schon in sehr naher Zukunft einholen, wenn wir heute keinen gerechten globalen Ordnungsrahmen schaffen. 

Wir sind der Meinung, dass die Eigenverantwortung betroffenen Staaten gestärkt werden muss. Der Begriff „Entwicklungshilfe“ muss neu definiert und die Zeit von „Geber und Nehmer“ abgelöst werden. Wir müssen Potentiale nutzen und den Hilfsbedürftigen als gleichberechtigte Partner zur Verfügung stehen. Es müssen ganz neue politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation entstehen. Anknüpfungspunkt hierfür ist, als gutes Beispiel, die Agenda 2063 der Afrikanischen Union. Dieses Ziel ist nur zu erreichen wenn die Welt Afrika als Partner auf Augenhöhe akzeptiert. Aber da ist ja noch unsere Politik, die hier heute wie schon wie früher einiges nicht verstanden hat: GROSSBANKEN UND KONZERNE sind nicht die richtigen Partner, die Entwicklung – und Schwellenländer auf Augenhöhe begegnen. Es wird sich schon bald zeigen, wie falsch der Weg der EU und Deutschland ist, denn China hat schon verstanden. Rund 36 Milliarden Dollar allein 2016 für Straßen, Häfen und Flughäfen – damit investiert China mehr auf dem Kontinent als die USA und Europa inkl. Deutschland zusammen.

Jeder vierte Mensch in Afrika südlich der Sahara hungert.

Besonders leiden die Kinder. Chronischer Hunger aufgrund von extremer Armut ist eine Hauptursache für die hohe Kindersterblichkeit in der Subsahara-Region. 2017 bahnen sich zudem in mehreren afrikanischen Ländern Hungerkatastrophen an. Weltweitsind 37 Länder, davon 28 in Afrika, auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen

Konflikte und unvorhersehbare Naturereignisse nehmen als Ursachen für die Versorgungskrisen zu. Dabei stoßen traditionelle Lösungsansätze an ihre Grenzen.

Wir müssen, nach Jahrzehnten der Erfahrung in der Afrikahilfe einsehen, dass wir es nicht geschafft haben, nachhaltige Lösungen zu schaffen. Dabei haben fast ständig sehr viele Menschen daran gearbeitet. Man hat Afrika erforscht, wie z.B. das Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit, hat dann mit dieser Forschung und Wissenschaft die Bundesregierung beraten – geholfen hat es wenig. Das Leben hält sich eben nicht an Wissenschaft und Forschung. Schon gar nicht die immer neuen Konfliktherde. Gleich nach den Konflikten rangieren unvorhergesehene klimatisch bedingte Ereignisse wie schwere Dürren oder Überschwemmungen, aber auch Insektenplagen als Ursache; sie verursachen Versorgungskrisen in zurzeit zwölf Ländern.

Entwicklungspolitik – Immer gleiche Abläufe

Der „neuen“ großen Regierungskoalition hat man ein „weiter so“ prognostiziert, bevor sie überhaupt einen Koalitionsvertrag unterschrieben hat. Darauf wollen wir gar nicht eingehen. Was allerdings immer ein „weiter so“ war, ist die Entwicklungspolitik der wechselnden Bundesregierungen. Nein halt, das ist nur zum Teil richtig:  Mit dem Begriff Entwicklungspolitik sind weitere Begriffe verbunden, die häufig deckungsgleich gebraucht werden – wie Entwicklungshilfe oder Entwicklungszusammenarbeit. Die Begriffe Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit deuten nicht die Praktiken der Entwicklungspolitik, sondern wurden zeitlich in einer Abfolge benutzt. Bis in die 1980er Jahre wurde die entwicklungspolitische Praxis Entwicklungshilfe genannt. Dann fand man, dass das Wort Überlegenheit der „helfenden“ Geberländer und -organisationen zum Ausdruck bringt. Der Begriff Entwicklungszusammenarbeit stellt dagegen „Geber“ und „Nehmer“ zumindest visuell auf eine Stufe.

Wichtiger ist allerdings, dass Deutschland inzwischen seit mehr als 60 Jahren entwicklungspolitisch aktiv ist und das in Afrika auf sozialem und humanem Sektor ohne Nachhaltigkeit.

Kinderhungerhilfe Migraplan

Es ist dringend an der Zeit einiges zu ändern:

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